10 Jahre Caritashaus der Begegnung
Angeklagt! - Die RAF vor Gericht
Auf dem Eutiner Weihnachtsmarkt
Betreten der Baustelle erwünscht
Die blauen Dragoner sie reiten ...
Costa Rica - Ein Regenwaldparadies
DER THEATERDYNAMO - Im Kosmos des Gerhard Weiss
Ein Dorf stirbt, aber sein Herz schlägt
Entdeckungen im Marie Louise Stollen
Es war einmal: Das Niederahrer Lichköpfchen
Florentin Chiran und das Trio Romania
Generationentheater - Zeitzeugen erzählen
Ein Hauch von Frühling ... 2007
Die Jagd nach der schwarzen Spinne
Jung und Alt ... des hot manchmol a Geschmäckle!?
Liebe zu einer Bahn - Die Rurtalbahn
Madeira, eine Insel im Atlantik
Der Optimist - Spielfilm Satire
Papperlapapp - jung und alt, das klappt!
Princesitas de Cristal (Prinzessinen aus Glas)
Seniorenstammtisch - Das Geheimnis des Kreuzes - Die Schauspieler berichten
Spielend älter werden mit Wilda Wahnwitz
Standhaft trotz Verfolgung - Eine Stadt erinnert sich
Tanzende Fäden oder: Ein Faden nimmt Gestalt an
Unterwegs mit der Zahnspangencrew
Videobrief aus Borneo / Hin- und zurück
Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte?
Winterfamilie 2007 in Toitenwinkel
Witze in beiden Diktaturen auf deutschem Boden
Wuppertal erleben, eine Friedhofstour durch Wuppertal
Zeitzeugen - Schule im Kloster Gransee
Kölner Journalistenschule, Jahrgang 2007, Jörg Jacobsen, Köln
20 - 73 Jahre
Dokumentarfilm, 15:00 Minuten
Kategorie "Jung und Alt", 2008
Stichworte: Geschichte/ Historie, Gewalt, Medienkritik, Politik, Arbeit und Beruf
14. Oktober 1968: Der erste Gerichtsprozess gegen Gudrun Ensslin und Andreas Baader beginnt. Etliche Verfahren gegen die Mitglieder der später gegründeten RAF folgen. Immer dabei ist Peter Doebel, damals Gerichtsreporter beim ZDF. Als einer von nur wenigen Berichterstattern begleitet er alle Prozesse, die mit den Taten der RAF in Zusammenhang stehen. Am Vorabend des 21. Mai 1975, dem Beginn des Stammheimer Prozesses, berichtet Doebel live vom Eingangstor der Haftanstalt. In diesem filmischen Beitrag berichtet Peter Doebel über die jene Zeit, in welcher der Rechtsstaat den Terroristen oft machtlos gegenüber stand. Dieser Film entstand für ein Referat im Geschichtsunterricht an der Kölner Journalistenschule für Politik und Wirtschaft. Während der Recherchen für einen Vortrag über den Deutschen Herbst sind wir auf interessante Details und unseren Gesprächspartner Peter Doebel gestoßen. Wir haben uns dann entschieden, das Gespräch in den Räumen des ZDF in Mainz filmisch festzuhalten und später am Computer zu gestalten. Der Film entstand in absoluter Eigenregie ohne Beteiligung des Dozenten und wurde am 15. Januar 2008 im Rahmen unseres Vortrages in der Schule erstmals gezeigt. Die RAF, heutzutage immer noch Mythos und Schrecken zugleich, ist ein von vielen Seiten beleuchtetes Phänomen. Da wir selbst Studenten sind und uns im ungefähr gleichen Alter wie die Terroristen damals befinden, konnten wir die Sache aus unserem Blickwinkel betrachten und uns selbstkritisch mit der Ideologie auseinander setzen. Durch intensive Vorbereitung, viel Sekundärliteratur und neueste Quellen wie Originaltondokumenten, konnten wir uns ein eigenes Bild machen und ein kleines Werk mit selbst gewählten Schwerpunkten schaffen. Die sehr einfache Technik (DVD-Camcorder, leider ohne Eingang für externes Mikrofon) haben wir von der Schule ausleihen können. Die Archivaufnahmen stammen von ZDF und Spiegel TV.