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"Alt hilft Jung" Jugendbüro Neu-Isenburg, Hans Moises, Neu-Isenburg
15 - 75 Jahre
Dokumentarfilm, 28:48 Minuten
Kategorie "Jung und Alt", 2008
Stichworte: Arbeit und Beruf, Arbeit/ Arbeitslosigkeit, Blick auf die Jugend, Jung und Alt, Migration
Jung und Alt haben ein gemeinsames Problem: keine Arbeit. Ohne einen guten Hauptschulabschluss finden Jugendliche keine Arbeit. Und bei den Senioren leiden nicht wenige nach der Berentung unter dem Verlust einer sinnvollen Tätigkeit. Der Dokumentarfilm erzählt die Probleme von Jung und Alt durch Interviews mit Senioren, Schülern, Auszubildenden, dem Leiter der Agentur für Arbeit Frankfurt, dem 1. Stadtrat von Neu-Isenburg, einer Stadt in der Nähe von Frankfurt, der Beauftragten für Berufliche Bildung der Industrie- und Handelskammer Hessen, einem Geschäftsinhaber, einem Grundschul- und einem Berufsschullehrer sowie Deutschlands führendem Wissenschaftler für Gerontopsychologie. Als eine der möglichen Lösungen wird das Programm "Alt hilft Jung" des Jugendbüros Neu-Isenburg vorgestellt. Es fördert auf natürliche Weise intergenerationelle Kontakte und Integration von Jugendlichen mit Migrationshintergrund, hilft beim Hauptschulabschluss sowie bei der Ausbildung und bereitet viel Freude für die jungen und alten Teilnehmer. Die Geschichte des Weges vom Problem zur Lösung wird in 5 Sequenzen gezeigt: Jung, Alt, Schule, Elternhaus, Alt hilft Jung. Diese Sequenzen beginnen jeweils mit dem "Hammering Man", dem Kunstwerk des amerikanischen Künstlers Jonathan Borofsky in Frankfurt. Es gilt als Symbol für die Arbeit und für die Solidarität mit allen Menschen die arbeiten. Am Anfang stand die Idee, durch einen Bericht im "Offenen Kanal" noch mehr Senioren und Jugendliche für das Programm "Alt hilft Jung" zu interessieren. Es sollte über die Erfolge der an dem Programm beteiligten Jugendlichen berichtet werden. Im Laufe der Dreharbeiten der Interviews stellte sich jedoch heraus, dass die Aufgabe, jungen Menschen zu helfen sowie die dadurch gewonnenen intergenerationellen und interkulturellen Kontakte, auch den Senioren halfen. Daraufhin wurde das Projekt um die psychologischen Probleme der Berentung und seiner Lösung durch "Alt hilft Jung" erweitert.