Bundesfestival Video 2013

Verschiedene Workshops werden am Samstag, 22. Juni 2013 von 13.30 Uhr bis 15.30 Uhr angeboten. Das Anmeldeformular zu einem dieser Workshops bekommen Sie mit der Teilnahmebestätigung per EMail am 16.05.2013 zugeschickt.

 

Hannes Beßler - Regie, Kamera, Postproduktion

Seit der Einführung der Canon EOS 5d im Jahr 2008 hat sich bezüglich alternativer Kameras mit 35 mm Sensor einiges getan. Dennoch bleiben diese Kameras eine gute Wahl für Produktionen mit geringem Budget. Bei der Wahl der richtigen Kamera gilt es Vor- und Nachteile des Arbeitsablaufs zu kennen und abzuwägen. Im Workshop sollen diese vorgestellt und anhand von praktischen Beispielen diskutiert werden.

 

 

Peter Fašianok - Animation, Design, Supervision von 2D Animationen

Animationen nehmen uns mit in eine Welt voller unbegrenzter Möglichkeiten. Die Fantasie-Figur, die sich bewegt, die tanzt und lacht, rennt und springt. Aber wie ist das möglich, wenn sie sich doch in Wirklichkeit gar nicht bewegen kann? Mithilfe einer Digitalkamera und eines Computers wird im Workshop gezeigt, wie einfach und zugleich aufwendig es ist, mit der Animationstechnik Stop Motion Figuren oder Gegenstände lebendig werden zu lassen. 

 


Wolfgang Gaube - Regie, Kamera, Licht

Ob Imagefilm, TV-Reportage oder Dokumentarfilm, wenn das Drehbuch steht, ist die Kamera das Auge des Filmemachers. Einfach drauf halten und auf gute Bilder warten reicht aller- dings nicht aus. Es kommt auf eine gute Planung und Vor- bereitung an. Dabei spielt die Beleuchtung der Szenen eine wichtige Rolle. Im Workshop wird vor allem auf wichtige Fragen geantwortet wie: Was ist beim Licht im Studio und bei Außenaufnahmen zu beachten? Wie wird ein Drehbuch in die Tat umgesetzt? Wie lerne ich mit der Kamera „sehen“?

 


Elisabeth Hauck - Förderung für Animation und Dokumentarfilme

Die Projektphasen einer Filmproduktion sind nicht nur mit viel Arbeit verbunden, sondern häufig auch mit Geld. Die Mitteldeutsche Medienförderung (MDM) bietet Unterstützung für Film- und Medienproduktionen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Im Rahmen des Workshops wird ein Einblick in die Arbeit der MDM gegeben. Wie komme ich zu einer Förderung? Welche Fördermöglichkeiten gibt es? Bereits erfolgreich realisierte Medienproduktionen in der Region werden als Beispiele herangezogen.

 


Christian Schunke - Sounddesign, Tonmeister

Lautes Vogelgezwitscher, eine zugeknallte Autotür, Kinder-lachen, eine Erzählerstimme... All das und vieles mehr gibt dem Film seine Qualität: der Ton. Aber wie bekomme ich eine gute, wenn nicht sogar die beste Tonqualität? Mit welchem Mikrofon nehme ich Dialoge auf? Was muss ich bei der Aufnahme von Atmosphären-Geräuschen beachten? Diese Fragen beschäftigen jeden Filmemacher und diese gilt es im Workshop zur Tonaufnahme zu beantworten. Zudem werden viele wissenswerte Tipps zur richtigen Aufnahme gegeben.

 


Olaf Mehl - Filmsound

Ein Film ohne Sounds? Eine knallende Autotür ohne Knall? Der Film lebt nun einmal von den Sounds. Sie unterstützen das Visuelle, sie geben Lebendigkeit. Der richtige Sound- track ist jedoch nicht nur für den Spielfilm entscheidend, auch ein Dokumentarfilm braucht das richtige Sounddesign. Welcher Sound wird in welcher Szene gebraucht? Woher bekomme ich die Sounds für meinen Film? Wie bearbeite ich diese Töne? In dem Workshop zum Foley Artist sollen viele solcher Fragen zu beantwortet werden.

 



Mario Schneider - Filmmusik

„Räuber und Gangster, Gauner und Verbrecher, wir sind da wo keiner sucht, wir schlagen die Ganoven in die Flucht.“ Diese Melodie prägt sich ein, der Text passt zum Inhalt. Und dann das wichtigste: Diese Melodie wird wiedererkannt - das Intro der Kinderserie „Die Pfefferkörner“. Die Titelmelodie ist das Markenzeichen des Films, sie ruft Erwartungen an die Serie hervor. Filmmusik ist aber sehr vielseitig. Sie ist zudem das Transportmittel für Stimmungen. Aber welche Musik transportiert welche Stimmung? Solche und andere Fragen werden im Workshop thematisiert. Dabei wird auf eigene Erfahrung als Komponist für Kinderserien und Kinofilme zurückgegriffen.  


Elisa Klement - Regie

Regie führen ist eine verantwortungsvolle und vielseitige Aufgabe. Als künstlerischer Leiter führt der Regisseur das Team durch den gesamten Produktionsprozess und muss dabei viele  Entscheidungen treffen. Doch wie kann er das kreative Potenzial der Teammitglieder nutzen, ohne seine eigene filmische Vision aus den Augen zu verlieren? Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit mit den Departments im Einzelnen? In diesem Workshop soll ein Einblick in die verschiedenen Aufgabenfelder des Regisseurs vermittelt werden: von der Entscheidung für den richtigen Filmstoff über die Besetzung und Arbeit mit den Schauspielern hin bis zur finalen Schnittfassung.

 

Arne Brücks und Sönke Kirchhof -
Unterwasser Kamera, 3D Film

Spätestens seit „Avatar“ hat der stereoskopische 3D Film seine Renaissance erlebt und ist inzwischen im Kino- programm fest etabliert. Fernseher mit 3D Funktion und 3D Kameras für den Privatgebrauch sind seit einigen Jahren zu günstigen Preisen erhältlich. Daher stehen auch für Nach- wuchsfilmer geeignete Systeme zur Verfügung. In diesem Workshop werden die theoretischen Grundlagen des 3D Filmens und der Funktionsweise stereoskopischer Wahr- nehmung vermittelt. Es können konkrete Tipps zur Auf- nahme von stereoskopischen Projekten gegeben sowie auch Ratschläge zur Leihe  oder Kamerakauf erteilt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Werner C. Barg - Filmische Dramaturgie

Die filmische Dramaturgie spielt eine sehr wichtige Rolle bei der Erstellung eines Films. Wie baut man den Spannungsbogen auf? Worauf muss bei den Filmfiguren geachtet werden? Welche Führung und Entwicklung nehmen die Haupt- und Nebenfiguren? Im Workshop wird die Bedeutung der filmischen Dramaturgie anhand von Beispielen verdeutlicht. Dazu werden auch Kurzfilme hinzugezogen, die von früheren Festivals des Kinder- und Jugendfilmzentrums ausgezeichnet wurden.

 

 

 

Daniel Simon - Postproduktion

Die Dramaturgie stimmt, die Schnittarbeiten sind erledigt - jetzt fehlt noch der letzte Schritt zum perfekten Film: Die Postproduktion. Aber wie können Farbfehler korrigiert und Masken erstellt werden? Welche weiteren Möglichkeiten bietet die Postproduktion? Im Workshop werden die Möglichkeiten der Farbkorrektur und Retusche am Ausgangsmaterial von Film und Digital Video gezeigt. Nachdem die wichtigsten Fragen geklärt wurden, kann zum Ende des Workshops ein Einblick in das professionelle Postproduktionsstudio von Digim gegeben werden.